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Konzept des Bewohnertreffs "Dünenwind"

Quartiermanagement

Grohn ist seit 1999 eines der 11 Programmgebiete der Sozialen Stadtentwicklungsprogramme „Soziale Stadt“, „WiN – Wohnen in Nachbarschaften“ und „LOS“. Die Aktivitäten und der Mitteleinsatz konzentriert sich auf das Kerngebiet der Grohner Düne.

Das Quartiermanagement ist im Bewohnertreff Dünenwind, Bydolekstr. 5, angesiedelt. Der Treffpunkt versteht sich als Ort an dem sich Menschen unterschiedlicher Ethnien treffen, sich austauschen und miteinander ins Gespräch kommen können. Die Beratungs – und Kursangebote sollen dazu beitragen, das Alltagsleben besser zu bewältigen. Der Bewohnertreff wird in Regie des Quartiermanagement betrieben und der Verein „Leben in Grohn e.V.“ fungiert als Träger vieler Angebote.

Die Grohner Düne ist in den letzten Jahren Einwanderungsort für Zuwanderer aus den arabischsprachigen Ländern, dem Kosovo und im geringeren Maße auch aus den östlichen Landesteilen der Türkei geworden.

Im Bewohnertreff „Dünenwind“ wird mit vielfältigen Angeboten auf die Situation im Quartier reagiert, die hauptsächlich darauf ausgerichtet sind, den Zuwanderern das Heimischwerden im neuen Lebensumfeld zu ermöglichen, bzw. zu erleichtern.

Neben den Projekten die auf Integration und nachbarschaftliches Zusammenleben ausgerichtet sind, liegt ein weiterer Schwerpunkt im Bereich der Verbesserung der Bildungssituation, insbesondere der Kinder und Jugendlichen.

Die jährlich zur Verfügung stehenden Mittel aus dem WiN-Programm werden zu etwa einem Viertel in Projekte des Vereins „Leben in Grohn e.V.“ im Bewohnertreff Dünenwind investiert. Als weitere größere Maßnahmen werden der TOA mit dem Projekt „Schlichten in Nachbarschaften“ und der Caritasverband mit einem Projekt der Straßensozialarbeit gefördert. Der Rest der Mittel verteilt sich schwerpunktmäßig auf Bildungsangeboten in Einrichtungen, Schulen und Vereinen. Es handelt sich u.a. um frühkindliche Bildung im Bereich Musik und Bewegung, Kunst- und Musikprojekte, Naturerfahrungen, Erlernen von Arbeitstechniken, schulische Hilfen, soziale Kompetenzen, Begleitung des Übergangs von der Schule in den Beruf etc.